Krankensalbung

Der Evangelist Lukas schreibt (Lk 6/19): “Alle Leute versuchten, ihn (Jesus) zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.”

In allen Sakramenten, besonders in der Krankensalbung, fährt Christus fort, uns zu “berühren”, um uns zu stärken und zu heilen. Allen Gläubigen, die sich durch Krankheit und/oder Alter geschwächt fühlen oder sich in Lebensgefahr befinden, kann die Krankensalbung gespendet werden (auch öfter!).
Die Krankensalbung wird auch im jährlichen Krankengottesdienst (meist im November) gespendet, zu dem wir Sie gerne abholen.

Wenn Sie alt, krank oder gehbehindert sind, besuchen wir Sie gerne. Bitte geben Sie uns Nachricht (Tel.: +49 8751 1401).

Auf Wunsch bringen wir Ihnen monatlich die Krankenkommunion, kommen zur Aussprache oder Beichte, spenden bei schwerer Krankheit die Krankensalbung.

Feier der Versöhnung

Feier der Versöhnung – Beichte
Der Apostel Paulus schreibt an die Korinther (2 Kor 5/18): “… alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.”

Immer wieder schenkt Gott uns Menschen die Möglichkeit, sich mit Gott und unseren Mitmenschen auszusöhnen. Wir laden Sie herzlich zum Sakrament der Versöhnung ein, wir nehmen uns Zeit für ein offenes Gespräch:

Beichtzeiten:
Freitag und Samstag, 17.15 – 18.00 Uhr Stadtpfarrkirche

Bußgottesdienste: Advents- und Fastenzeit (siehe Pfarrbrief / Terminkalender).

Ehe / Trauung

Der Bund, den Mann und Frau im Sakrament der Ehe miteinander schließen, ist Abbild des unauflöslichen Bundes Christi mit seiner Kirche.

Wenn Sie kirchlich heiraten möchten, sollten Sie sich bitte rechtzeitig im Pfarrbüro anmelden. Wichtig: Katholiken benötigen zur Eheschließung einen Taufschein ihrer Taufpfarrei (!). Bitte sprechen Sie die Termine für Trauung und das vorausgehende “Brautprotokoll” mit dem Priester ab.

Termine für Brautleutetage / Brautseminare des Dekanates Abensberg-Mainburg erfahren Sie über das Pfarrbüro.

Wenn Sie in der St. Salvatorkirche Mainburg heiraten wollen, rufen Sie bitte im Kath. Pfarramt Mainburg (Tel.: +49 8751 1401) an. Hier können Sie Termin und Uhrzeit der Trauung vereinbaren.

“Ehe.Wir.Heiraten.” – Eine App für Brautpaare
Ab sofort ist eine spezielle Hochzeits-App für Brautpaare verfügbar: Die Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V. (AKF), der Fachverband für Familienbildung und Familienpastoral in der katholischen Kirche in Deutschland, hat die App “Ehe.Wir.Heiraten.” entwickelt, die Paare unterstützen und begleiten möchte. Das Angebot richtet sich an alle Paare, die in den nächsten zwölf Monaten heiraten. Informationen und Links zum App Store und zu Google Play sind unter www.ehe-wir-heiraten.de zu finden.

Die Paare erhalten inhaltlich abgestimmt auf das eingegebene Hochzeitsdatum wöchentlich einen Impuls per Push-Benachrichtigung. Bei diesen Impulsen handelt es sich um kurze Texte, Bilder und Videos, die alle wichtigen Themen rund um Hochzeit und Ehe ansprechen. Es geht um Kommunikation in der Beziehung, Spiritualität, Sexualität, den Ablauf der Trauung und vieles mehr. Außerdem können sich die Paare über interessante Termine und Veranstaltungen in den (Erz-)Bistümern und in der Region informieren. Die Hochzeits-App “Ehe.Wir.Heiraten.” ist in Zusammenarbeit mit den Ehe und Familienreferaten der deutschen (Erz-)Bistümer und dem Katholischen Bibelwerk entstanden und ist kostenlos für alle Android- und iOS-Smartphones verfügbar.

Weitere ausführliche Informationen rund um die kirchliche Hochzeit, Informationen zum Traugottesdienst, Ehe(vorbereitungs)kurse, Paarspiritualität, Ehebriefe und vieles mehr sind unter www.kirchlich-heiraten.info zu finden.

Firmung

Das Sakrament der Firmung “stärkt” (firmus=stark) den Getauften mit der Kraft des Heiligen Geistes und macht ihn so zum “mündigen” Christen.

Firmturnus

Firmturnus ist in der Pfarreiengemeinschaft alle 2 Jahre, jeweils für die Schüler/innen der 5. und 6. Klassen.

Der nächste Termin ist 2020.
Der genaue Firmtag wird jeweils im Januar des “Firmjahres” vom Bischöflichen Ordinariat bekannt gegeben.
In der Regel nehmen die Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe daran teil.
Die Vorbereitung auf den Empfang dieses Sakramentes erfolgt zum Teil im Religionsunterricht und in Projektgruppen der Pfarrgemeinde.
Die Firmbewerber/innen lernen die Vielfalt des Lebens der Pfarrgemeinde kennen und sollen zu einer aktiven Teilnahme daran ermuntert werden.

Firmpate

Wie bei der Taufe, so ist auch bei der Firmung die Begleitung durch einen Firmpaten vorgesehen. Für ihn gelten im Wesentlichen die gleichen Voraussetzungen wie für einen Taufpaten:

Er/sie muss mindestens 16 Jahre alt sein und der katholischen Kirche angehören.

Auswärtige Firmpaten, die nicht in Mainburg, Ober- und Unterempfenbach oder Sandelzhausen wohnen, sollten sich frühzeitig über ihr Wohnpfarramt eine sogenannte “Patenbescheinigung”, aus der ersichtlich ist, dass er/sie zur Kirchenngemeinde gehört, ausstellen lassen.

Firmung – Geistreiche Projekte

Zwei Gruppen von Projekten
Den Firmlingen werden zwei unterschiedliche Gruppen von Projekten angeboten.
Zur
ersten Gruppe „religiös – spirituell – individuell“ gehören zum Beispiel der Projektchor „Firmung“, der Schwerpunkt „Liturgie“ mit verschiedenen Formen von Gottesdiensten und ihrer Vorbereitung, die „Ökumene“ mit einer Begegnung mit den Konfirmanden der evangelischen Gemeinde oder der Besuch der Erlöserkirche, sowie Fahrten und Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen.
Die
zweite Gruppe „sozial – kreativ – kulturell
umfasst Angebote wie Besichtigungen des Altenheimes und der Landshuterwerkstätten, den Bereich „Öffentlich-keitsarbeit“ mit der Erstellung einer Firm-Homepage, das Thema „Fairer Handel“ mit dem Verkauf von „Eine-Welt-Waren“, den Schwerpunkt „Schöpfung“ mit Waldsäuberungsaktionen, Wanderungen und Blumenschmuck, den Bereich „Umgang mit Behinderung und Inklusion“ und vieles mehr.
Bei einigen dieser Veranstaltungen können auch soweit wie möglich die Eltern mit eingebunden bzw. eingeladen werden, sowohl als TeilnehmerInnen als auch als HelferInnen/Begleiter/innen.

Eucharistie / Erstkommunion

Christus sagt: “Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. …” (Joh 6/51)

Das Zweite Vatikanische Konzil schreibt über die Bedeutung der Eucharistiefeier:

“Die christliche Gemeinde wird nur auferbaut, wenn sie Wurzel und Angelpunkt in der Feier der Eucharistie hat; von ihr muss darum alle Erziehung zum Geist der Gemeinschaft ihren Anfang nehmen. Diese Feier ist aber nur dann aufrichtig und vollständig, wenn sie sowohl zu den verschiedenen Werken der Nächstenliebe und zu gegenseitiger Hilfe wie auch zu missionarischer Tat und zu den vielfältigen Formen christlichen Zeugnisses führt”. (VatII, PO 6)

Die Feier der Krankenkommunion
Wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr am Sonntagsgottesdienst der Gemeinde teilnehmen kann, aber dennoch die heilige Kommunion empfangen möchte, so ist dies ohne weiteres möglich. Einmal im Monat besuchen die Priester die Kranken der Pfarrei zu Hause, um mit ihnen im Rahmen eines kleinen Hausgottesdienstes die Krankenkommunion zu feiern. Interessenten werden gebeten, sich im Pfarrbüro zu melden.
Wer in Mainburg im Krankenhaus liegt, hat ebenfalls die Möglichkeit auf Wunsch am Mittwoch und am Sonntag jeweils nach dem Gottesdienst die Kommunion im Krankenzimmer zu empfangen.

Die Feier der Erstkommunion
Erstkommunion feiern wir in Mainburg immer am 6. Ostersonntag (dem Sonntag vor “Christi Himmelfahrt”), Oberempfenbach am Fest “Christi Himmelfahrt” und in Sandelzhausen am 7. Ostersonntag.
Die Vorbereitung erfolgt im 3. Schuljahr im Religionsunterricht, sowie in außerschulischen Kommuniongruppen:
Jeweils 5 oder 6 Kinder treffen sich mit ihren Tischmüttern an vier Nachmittagen vor und an drei Nachmittagen nach den Osterferien.
Die Annahmefeier zur Erstkommunionvorbereitung ist am Christkönigssonntag (letzter Sonntag im Kirchenjahr), in Oberempfenbach am 1. Advent. Dazu werden rechtzeitig Anmeldeformulare verteilt.
Am Karfreitag um 10 Uhr ist abwechselnd in der St.Laurentiuskirche und in der Pfarrkirche Sandelzhausen ein gemeinsamer Passionsgottesdienst der Kinder, der in den Tischgruppen vorbereitet wird.
Am “Weißen Sonntag” (2. Ostersonntag) ist während der Hl. Messe um 10 Uhr die Überreichung der liturgischen Gewänder an die Kinder.
Zur gemeinsamen Planung laden wir die Eltern zu drei Elternversammlungen ein: 1.) im November vor der Anmeldung/Annahme; 2.) im Februar mit den Themen “Beichtvorbereitung” und “Tischgruppen” und 3.) ca 1 Woche vor der Erstkommunion.

Taufe

Der Auferstandene sagt zu seinen Jüngern (Mt 28/19): “Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. …”
Die Taufe ist Grundlage des christlichen Lebens: Sie verbindet den Getauften für immer mit Christus und gliedert ihn in die kirchliche Gemeinschaft ein

Anmeldung

Wenn sie möchten, dass ihr Kind getauft wird, dann setzen sie sich bitte möglichst bald mit dem Pfarrbüro in Verbindung. Zur Anmeldung bringen Sie bitte die Geburtsurkunde oder das Stammbuch ihrer Familie mit.

Taufgespräch:

Zur Vorbereitung auf die Taufe findet ein Gespräch der Eltern und des Paten / der Patin mit dem Pfarrer oder Kaplan  statt. In diesem Rahmen wird u.a. die Bedeutung dieses Sakramentes und der genaue Ablauf der Feier besprochen. Der Termin dazu kann bei der Anmeldung oder auch telefonisch vereinbart werden.

Taufpate:

Es ist eine gute Einrichtung, dem Kind auf dem Weg in den Glauben einen Taufpaten zur Seite zu stellen, der den Eltern bei der Glaubenserziehung des Kindes helfen soll. Dieser muss katholisch getauft und gefirmt sein und das 16 Lebensjahr vollendet haben. Außerdem sollte er im Lebensumfeld des Kindes wohnen und darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Wenn ein evangelischer Christ Pate sein möchte, so ist das möglich, allerdings nur zusammen mit einem zweiten katholischen Paten.

Tauftermine:

Da in der Taufe die Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche gefeiert wird, ist sie nicht nur ein “privates” Fest, sondern in erster Linie eine Feier der Gemeinde.
Deshalb gibt es einmal im Monat einen “Taufsonntag”, an dem das Sakrament der Taufe im Mittelpunkt steht. Die Feier beginnt um 11.15 Uhr im Rahmen eines Wortgottesdienst. Nach Vereinbarung ist die Spendung der Taufe auch in der sonntäglichen Eucharistiefeier möglich und wünschenswert. Der wichtigste und erste Tauftermin ist aber seit alters her die Osternachtsfeier.