Der heilige St. Martin – Wer war das?

Wer war der heilige St. Martin?

Martin war ein römischer Soldat, der um das Jahr 316 nach Christus geboren wurde. Der Legende nach ritt er an einem kalten Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbei. Der Mann tat ihm so leid, dass Martin mit dem Schwert seinen warmen Mantel teilte und dem Bettler eine Hälfte schenkte. In der Nacht erschien Martin der Bettler im Traum und gab sich als Jesus Christus zu erkennen.

St. Martin teilt den Mantel Allerheiligengedenken
Der Legende nach teilte der Heilige St. Martin seinen Mantel mit einem Bettler. Noch heute wollen wir an St. Martin denken in dem wir mit unseren Laternen durch die Straßen ziehen.

Was hat die Gans mit Martin zu tun?

 

 

 

 

 

Der Legende nach versteckte sich der Heilige Martin bei den Gänsen im Stall.

Nach diesem Erlebnis ließ sich Martin taufen und im christlichen Glauben unterrichten. Später baten ihn die Menschen der Stadt Tours (heute Frankreich), ihr Bischof zu werden.

Doch der bescheidene Martin hielt sich des Amtes nicht für würdig und versteckte sich – einer Überlieferung zufolge – in einem Gänsestall. Die schnatternden Vögel verrieten ihn allerdings und er wurde doch zum Bischof geweiht.

Rund 30 Jahre lang war Martin Bischof von Tours und soll zahlreiche Wunder vollbracht haben. Am 11. November 397 wurde er zu Grabe getragen und später heilig gesprochen.

Noch heute ist Sankt Martin der Schutzpatron etlicher Berufsgruppen, darunter der Winzer, der Weber und der Schneider. Außerdem kümmert er sich der frommen Überlieferung nach um Bettler, Soldaten und Haustiere.

Impulse zum St. Martinsfest

Der Heilige St. Martin auf einem Gemälde des 15. Jahrhunderts, das Gemälde enthält eine Zeitschrift des Sternsinger Verlages. (drauf klicken)